Herbstfahrt 2011 zum Zwischenahner Meer Am 07. Oktober starteten wir, nachdem die Verpflegung verstaut war, pünktlich um 08:30 Uhr mit einem Teil der Mitreisenden vom Vereinsheim aus zum Parkplatz ,, Rote Wiese ''. Hier wartete der Rest unserer Herbstfahrtteilnehmer, um in den warmen Bus zu steigen. Vom ,, Goldenen Oktober", war auf dieser Fahrt leider nicht viel zu spüren, aber Renate kann sich ja auch nicht um alles kümmern. Wie bei unseren Herbstfahrten üblich, machten wir auf halber Strecke Halt. Unsere Frühstückpause war an der Reihe. Auf einem schönen aber fast leeren Parkplatz ( wer steigt bei einem solchen Wetter auch freiwillig aus ) baute Renate ein von ihr mit Karin's Hilfe vorbereitetes Frühstück vor dem Bus auf. Es war wieder an alles gedacht. Nur das frische Mett, vom Vieze eingekauft, hat zum Schluss nur noch für ein halbes Brötchen gereicht. Hans- Peter, verzeih mir. (Anmk. d. Verfassers) Nachdem alle gestärkt und durchgefroren waren, ging es weiter zu unserem ersten Stopp nach Bremen. Norbert hatte noch das Wort des Tages durchgegeben und Karl- Heinz Jahn zeigte uns auf Bus- Video alte, überspielte Mitschnitte von Veranstaltungen der Rheinländer. Das war eine super Idee, wir, die noch keine 30 Jahre im Verein sind, konnten unsere älteren Mitglieder einmal als junge Hüpfer sehen. Unser sehr erfahrener und routinierter Busfahrer setzte uns zentral am Rathausplatz ab. Wir hatten gute 2 Stunden Zeit, um die Innenstadt auf eigene Faust zu erkunden. Schnell bildeten sich ein paar Cliquen mit den gleichen Ansprüchen. Glücklicher Weise liegt in Bremen, alles Sehenswerte eng beieinander. Unser Häufchen ging schnurgerade in das ,, Schnorr-Viertel ''.Hier wurden in einem spanischen Restaurant erst einmal ein, zwei Bierchen getrunken. Aber Bremen hat ja noch die Böttcherstraße. Wie von Zauberhand, mit zielsicherer, karnevalistischer Nase, stehen wir vor der ,, ständigen Rheinischen Vertretung Bremen'' ( Polit-Kult-Lokal ). Bei Sion Kölsch, halve Hahn und einer Innenausstattung, wie es sie besser nicht in Köln geben kann, fühlten wir uns gleich zu Hause. Aber alles hat ein Ende, und so fuhren wir schnurstracks in's Hotel nach Oldenburg. Unser CCH Hotel lag unmittelbar vor der Kongresshalle mit anschließender Festwiese. Es war Kramer Markt. Ein kleiner Kreis ließ sich das nicht entgehen und stattete dem Markt vor dem Abendessen, noch einen Besuch ab. Schnell war ein feines Plätzchen gefunden, wo alle die kamen und gingen, beobachtet werden konnten. Es ist nicht zu glauben, was so ein beschauliches Fischerdorf auf die Beine stellen kann. Dagegen ist die Braunschweiger Masch ein Kaffeekränzchen. Mit einem feinen kalten und warmen Buffet im Hotel, ließen wir einen eindrucksvollen Tag ausklingen. Ein kleiner Kreis traf sich in der Hotelbar zu einem ,, Gute Nacht Trunk ''. Am Samstag trafen wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück zum Stadtrundgang. So schön und interessant Oldenburg sein mag, aber mit Beginn der Sintflut, macht das keinen Spaß. So zogen sich die aus Zucker waren etwas zurück, bis der Himmel wieder aufriss. Um 14:00 Uhr fuhren wir zum Zwischenahner Meer. Wir hatten bis zur Abfahrt unseres Schiffes noch etwas Zeit, die wir zu einem kleinen Mittagsimbiß nutzten. Wir kehrten in eine urige Kneipe ein. Es gab ordentliche rustikale Kost. Natürlich auch Aal. Unser Manni-Willi wird sich daran gut erinnern, denn seit dem ist seine Weste, mit Hotelzimmerschlüssel, verschwundibus. Um 15.00 Uhr lief das Schiff bei Dauerregen pünktlich aus. Ein ganz feines, sehr gepflegtes Ausflugsboot mit erstklassiger Bewirtung. Da das Zwischenahner Meer nur etwas größer als unser Kreuzteiche ist, hat sich die Angst vor Seekrankheit bei dem Einen und Anderen schnell verstreut. In Dreibergen machten wir einen Zwischenstopp. Renate hatte im Fähkroog eine Kaffeetafel für uns reserviert. Nachdem wir uns an dem leckeren, hausgemachten Kuchen gelabt hatten, fuhren wir mit dem Schiff zurück. Das Wetter spielte immer noch nicht mit, sodass wir unter Deck bleiben mussten. In schneller Reihenfolge wechselten sich Sonnenschein und Regen ab, was dazu führte, dass wir einen Regenbogen sahen, wie ich ihn so noch nie gesehen hatte. Er war voller Farbe und kam direkt aus dem See. Küssen war angesagt. Mit vielen Eindrücken ging es dann an wunderschön gestaltete Baumschulen vorbei zurück ins Hotel. Umziehen war angesagt, denn unser Bus wartete auf uns, um uns zum Bümmerstedter Krug zu fahren. Hier erwartete uns ein einfach leckeres und liebevoll gestaltetes warmes und kaltes Büfett. Das sorgte natürlich dazu, dass man mehr isst als man sollte. Aber es wurden keine Kosten und Mühen gescheut und ein hervorragender DJ engagiert. Der konnte nicht nur Musik abspielen, sondern griff auch zu verschiedenen Instrumenten und konnte hervorragend singen. Das machte es uns leicht, ordentlich zu tanzen, singen und schunkeln. Zwischendurch musste Norbert auf allgemeinen Wunsch wieder herhalten und den Einen und Anderen Kalauer zum Besten geben. Der Abend verging wie im Fluge und wir mussten zeitig unsere Rückfahrt antreten, da der Busfahrer seine Ruhezeiten einhalten musste. Um kurz nach Mitternacht im Hotel angekommen, ging ein Teil aufs Zimmer, der Andere auf den Kramer Markt (die müssen wohl 24 Stunden geöffnet haben, den am nächsten Morgen gingen die Ersten Besucher mit einem Sixpack auf den Schultern schon wieder dort hin) und der Rest nahm einen ordentlichen Absacker in der Hotelbar. Der Sonntag war gekommen und nach dem Frühstück wurde das Gepäck im Bus verstaut. Unser Bus fuhr uns nach Dangast am Jadebusen. Hier erwartete uns ein Ausflugsdampfer aus Kaiser Wilhelms Zeiten. Das Schiff hatte schon bessere Zeiten erlebt, aber Farbe hält ja Manches zusammen. Nach einer 2 stündigen Rundreise um den Leuchtturm und an Wihelmshafen vorbei, legten wir wieder in den Hafen von Dangast an. Seefahrt macht hungrig und mit Wertmarken von Renate versorgt, machten wir uns auf den Weg zum ,, Alten Kurhaus '' Nach einem kurzen Fußmarsch konnten wir uns dann im Lokal, wenn wir ein freies Plätzchen gefunden hatten, mit dem legendären Rhabarberkuchen und einem Pott Kaffee versorgen. Man sollte nicht glauben, was am Ende der Welt für ein Betrieb herrschen kann. Um 16.00 Uhr gingen wir zurück zum Bus, um unsere Heimreise anzutreten. Auf dem Fußweg zurück zum Bus kamen wir wieder am Schiff vorbei und sahen jetzt, warum die Mannschaft um diese Zeit Feierabend hatte. Wo vorher Wasser war, war nun nur noch Watt. Mit vielen Eindrücken kamen wir gegen 19.00 Uhr im Vereinsheim an, luden den Bus aus und verabschiedeten uns von den Freunden, die weiter zum Parkplatz Rote Wiese fuhren. Eine schöne Vereins-Herbstfahrt war zu Ende und Dir, liebe Renate, sowie Deinen fleißigen Helfern ,ein herzliches Dankeschön für deine Mühen. P.H.
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Oktoberfest 2011 im KVR-Treff
O zapft ist!, hieß es am Samstag, 24.September, ( natürlich ) bei strahlendem Sonnenschein beim Oktoberfest der KVR. Es gab zwar kein Wies'nbier (das ist eh nichts für Braunschweiger ), dafür aber leckeres Wolters Herbstbier vom Fass. Aber, genau wie auf der Wies'n hatte der Funkenkommandant Peter Hosse mit seiner Frau Karin leckeren Schweinebraten, Weißwürstel und Leberkäs vorbereitet. Ein Dank gilt aber allen fleißigen Helferinnen und Helfern, die immer ehrenamtlich für den Verein da sind, ob beim Auf- und Abbau, hinter der Theke, am Kuchenbuffet, denen die Salat und Kuchen gespendet haben, und all den anderen. Bis in die späten Abendstunden saßen die Gäste gemütlich zusammen.
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